Wer bin ich
Mir ist es ein Herzenswunsch, Frauen, die infolge von zu wenigen oder grenzüberschreitenden Berührungen während der Kindheit eine Essstörung entwickelt haben, auf traumasensible und entschleunigte Weise auf einem Weg hin zu mehr Berührungen zu begleiten.
Auf der ersten Wegetappe des gemeinsamen Berührungsweges unterstütze ich die Frauen darin, eine Verbindung zum Körper aufzubauen, die Körperwahrnehmung zu schulen und ihren eigenen Körper als Ressource zu entdecken. Dabei arbeite ich mit Gesprächen, Körperwahrnehmungsübungen und ersten Selbstberührungen.
Auf der zweiten Wegetappe können die Frauen achtsame, liebevolle, nicht-sexuelle Berührungen kennenlernen. Zum einen haben die Frauen die Möglichkeit, sich halten zu lassen, Geborgenheit zu erfahren und auf diese Weise Berührungserfahrungen zu sammeln, die während der ersten Lebensjahre gefehlt haben. Zum anderen übe ich mit den Frauen, Berührungsbedürfnisse und -grenzen wahrzunehmen und zu formulieren und einen Umgang mit auftretenden Traumareaktionen zu entwickeln, damit sie immer mehr in die eigene Kraft kommen und zukünftig in Berührungssituationen selbstbestimmt agieren können.
Website: www.wege-aus-der-essstoerung.de
Warum ich das Netzwerk Berührung unterstütze
Ich möchte gerne mit vielen, vielen Gleichgesinnten unterwegs sein, um gemeinsam mit ihnen mehr Bewusstsein über die Bedeutsamkeit von Berührungen in die Mitte unserer Gesellschaft zu tragen. Auch wenn ich mich mit meiner Berührungsarbeit im Bereich der Essstörungen in einem sehr konkreten Feld niedergelassen habe, so freue ich mich als begeisterte Netzwerkerin über jede Begegnung auf dem Weg, bei der wir einander berühren, bereichern und letztendlich zum Wohle aller wirken. Wie schön, wenn wir uns miteinander verbinden, um die Welt mit vielen berührenden Momenten zu beschenken!

